Es existiert keine Freiheit, ­andere zu schädigen

Als Leiter vom Schwerpunkt für Geschlechtervarianz bin ich dankbar, dass sich die SÄZ um die Fragestellung, wie unsere Sprache ­geschlechtergerecht weiterentwickelt werden könnte, kümmert. Es ist selten, dass sich ein medizinisches Fachorgan zu dieser Thematik äussert, die an unserem Zentrum an der ­Tagesordnung steht. Umso enttäuschender ist jedoch die Tatsache, mit welcher Unterkomplexität diese für den medizinischen Alltag wichtige Materie bisher behandelt wurde.