Wer trägt die Schuld am Klima­wandel?

Seit Anfang der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind der Menschheit die Gefahren eines Klimawandels bewusst, da zahlreiche Wissenschaftler auf die Folgen der vom Menschen verursachten Erderwärmung aufmerksam gemacht haben, nicht zuletzt an der ersten Welt-Klimakonferenz vom Februar 1979 in Genf. Die Wetterforscher sagten voraus, der Meeresspiegel könne bis zu fünf Meter ansteigen, wenn die Eismeere und Gletscher weiter schmölzen. Heute, Ende März 2019, wurde bekannt, dass die Temperatur in Alaska in der Folge einer Rekord-Hitzewelle 20 Grad wärmer sei als üblich. Ein Zusammenhang zwischen dem warmen Wetter und der Erderwärmung sei unbestreitbar. Zahlreiche andere alarmierende Nachrichten lassen erkennen, dass der Klimawandel mit seinen negativen Folgen schon weit fortgeschritten ist. Die Klima­katastrophen aus jüngster Zeit haben schon viele Todesopfer, Krankheitsfälle und Armut erzeugt. Vor diesem Hintergrund ist es nicht erstaunlich, dass die junge Generation vor der Zukunft Angst hat und Garantien für ein ungestörtes Leben verlangt. Die Jugend möchte mehr Massnahmen gegen den Klimawandel durch eine Reform aller Lebens­gewohnheiten, die für die Zerstörung der ­Umwelt verantwortlich seien. Mehr und mehr hört man neben den Forderungen an die Po­litiker für mehr Aktion auch Schuldzuwei­sungen gegenüber der älteren Generation, welche das natürliche Lebensumfeld in einem schlechten Zustand vererbe. Eine solche Situation ist in der Geschichte der Menschheit ­einzigartig, dass die jungen Menschen die Vorfahren für Ungenügsamkeiten ihrer Lebensentwicklung verantwortlich machen wollen.