Der Tumor hat die Grösse eines Pfirsichkerns und sitzt in der Herzscheidewand. Welche Operationstechnik eignet sich am besten, um diese krankhafte Wucherung zu entfernen und wie leicht lässt sie sich vom gesunden Gewebe abgrenzen? Mit diesen Fragen gelangten die Chirurgen des Universitätsspitals Basel (USB) an das 3D-Druck-Labor, welches eine interdisziplinäre Einrichtung der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin und der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ist. Um im besagten Fall helfen zu können, bereiteten die Radiologen die Daten aus der Computertomographie so auf, dass das Herz des Patienten samt dem darin eingewachsenen Tumor als dreidimensionales Modell den Herzchirurgen übergeben werden konnte.