Ab dem Jahr 2000 wurden Angehörige der Feuerwehren der Region Olten als FR bei Herznotfällen ausgebildet und als Herznotfallgruppen in das Alarmdispositiv integriert. Eine Untersuchung über die Jahre 2001–2008 zeigte eine deutliche Steigerung der Überlebensrate beim Herzstillstand ausserhalb des Spitals [1]. Der nächste Entwicklungsschritt erfolgte im Kanton Tessin, wo flächendeckend öffentlich zugängliche Defi­brillatoren installiert und Laien als FR in Ergänzung eingesetzt werden [2]. Die Überlebensrate konnte so von 15 auf 55% gesteigert werden. Entscheidend ist aber auch hier der Einsatz von FR aus den Blaulicht-Organisationen Polizei, Feuerwehr und Grenzwacht, die bei über 80% der erfolgreichen Einsätze beteiligt sind.