Nach 25 Jahren «Karriere» in diversen Spitälern habe ich mich vor sieben Jahren zur Selbständigkeit entschlossen. Nach der Zeit starrer Hierarchien, der An­onymität der Patienten und kantonaler Zuschüsse bei unbekannten ökonomischen Abläufen verspürte ich das Verlangen nach eigenem Unternehmen. Da wir in der Zentralschweiz zu Hause sind, kamen einige nahe Kantone als Sitz der Praxis in Frage. Aus vielfältigen Angeboten wählten wir den Kanton Zug – einen liberalen, aufgeschlossenen Kanton, fest in der bürgerlichen Hand. «Ihr werdet es als Unternehmen dort einfach haben», meinten unsere Bekannten. «Nur wegen der Heilmittelkontrolle müsst ihr aufpassen», warnten Kollegen.