Versorgung älterer Menschen in der Stadt Zürich

Die Stadt Zürich betreibt als Gesundheitsorganisation unter anderem ein Spital (679 Betten) an zwei Stand­orten sowie acht Pflegezentren und zwölf Pflegewohngruppen mit insgesamt 1600 Betten für mittelschwer bis schwer pflegebedürftige und v.a. hochbetagte Menschen. Zudem werden weitere 2000, meist robustere und selbständigere ältere Menschen in 23 städtischen Alterszentren betreut. Die ärztliche Versorgung der Menschen erfolgt in den Pflegezentren der Stadt Zürich (PZZ) durch den Geriatrischen Dienst (angestellte Ärzte in Weiterbildung, Kaderärzte mit Schwerpunkt Geriatrie oder Gerontopsychiatrie) und in den Alterszentren Stadt Zürich (ASZ) durch über 300 Hausärzte und einen verantwortlichen ärztlichen Leiter (Heim­arzt). Ausserdem gibt es drei Spitexorganisationen mit städtischem Versorgungsauftrag. Im Bereich der Spitalhygiene gab es vor der Pandemie eine lockere ­Zusammenarbeit zwischen den PZZ und dem ­Stadt­spital Waid und Triemli, bei ASZ mit einer privaten ­Hygienefachfrau. Diese Zusammenarbeit wurde zu ­Beginn der Pandemie stark intensiviert und durch ­einen regelmässigen fachlichen Austausch gemeinsame Haltungen und Vorgehensweisen be­schlossen.