Nach 40-jähriger klinischer Tätigkeit – vorwiegend im Spital, aber auch zwei Jahre als selbständiger Hausarzt – und nach dem Rücktritt von verschiedenen Aufgaben bei der FMH, SGIM und SAMW per Ende 2015 hatte ich mir vorgenommen, die anstehenden Fragen im Gesundheitswesen jüngeren Mitbürgerinnen und Mitbürgern1 zur Lösung zu überlassen. Trotzdem verfolge ich die gesundheitspolitischen Themen weiter. Dabei beschäftigt mich auch das Kostenproblem, das u.a. durch falsche Anreize, Überbehandlungen, steigende Medikamentenpreise und Pseudowettbewerb bedingt ist (siehe auch [1–3]). Ich fühle mich deshalb genötigt, auf zwei Massnahmen hinzuweisen, die das System verbessern könnten.