Im Dezember 2023 ist es dem Parlament gelungen, eine äusserst komplexe und technische Vorlage, nämlich die einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen, mit grosser zustimmender Mehrheit zu verabschieden. Damit ist nach vierzehn (!) Jahren Debatte ein gutschweizerischer Kompromiss gelungen, welcher von 22 Verbänden im Gesundheitswesen aktiv unterstützt und begleitet wurde, darunter neben der FMH auch mfe, FMCH, medswiss.net, H+ und Spitex. Mit dieser Vorlage wird der grösste Fehlanreiz zulasten der Prämienzahlenden behoben. Neu werden die ambulanten Leistungen gleich wie die stationären Behandlungen mitfinanziert durch Steuergelder. Das entlastet die Prämienzahlenden.