Competency-Based Medical Education

CBME entstand in den sechziger Jahren als Kritik am «Tea-Bag Model» [1]: Bis dahin wurden Weiterzubildende wie ein Teebeutelchen für eine gewisse Zeit ins Wasser, also in die Weiterbildung «getaucht», ohne dass man gross dokumentierte, ob dabei auch eine «Wissensdiffusion» stattfand [2]. Das sollte sich ändern. Man wollte sich mehr auf den Inhalt statt der Dauer fokussieren. «It is an approach to preparing ­physicians for practice that is fundamentally oriented to ­graduate outcome abilities» [3]. Als Zweites sieht CBME vor, dass die Lernfortschritte kontinuierlich überprüft werden. Waren solche Überprüfungen während der Weiterbildung bis anhin eher als safety check gedacht [4], reicht dies nicht mehr. Auf dieser Grundlage wurden die Inhalte und Instrumente von CBME entwickelt, die in der Folge vorgestellt werden.