Résumé
Pour évaluer si l’intelligence artificielle constitue une menace ou un atout pour l’activité médicale, il faudrait pouvoir la comparer directement avec l’intelligence humaine. C’est ce que nous tentons de faire dans le présent article, en nous inspirant d’une conception proche de la physiologie sensorielle, avec un modèle de robot de type input-traitement-output. Il s’avère que l’intelligence humaine est fortement marquée par l’input et l’output, à savoir par les organes sensoriels et par les organes qui agissent, alors que dans l’intelligence artificielle, le «traitement», à savoir le calcul, joue le rôle principal. Cet aspect, avec d’autres particularités, empêche une comparaison directe des deux formes d’intelligence. On peut donc en conclure que l’arrivée de l’intelligence artificielle dans le quotidien médical ne concurrence pas la pensée spécifiquement médicale.
Wechselwirkung mit der Umwelt
Innerhalb der Lebenswelt ist Intelligenz vielfältig vorhanden. Das hängt damit zusammen, dass Leben in Wechselwirkung mit der Umwelt steht. (In Anlehnung an die Definition von Karl Popper: «Leben ist ein dauerndes Problemelösen.») In den «niederen» Lebensformen wirken physikalische und chemische Reize direkt auf den Organismus. Bestimmte Substanzen diffundieren durch die Zellwand des Einzellers und lösen in der Zelle einen chemischen Prozess aus, der eine Reaktion hervorruft. Je nach Situation kann der Organismus die Reaktion modifizieren. In den «höheren» Lebensformen ist die NI an die Entwicklung eines Nervensystems gebunden. Bei den Säugetieren wird chemische und physikalische Energie aus der Umwelt über die sechs natürlichen Sinne aufgenommen, in einen Reiz umgewandelt und via Nervensystem dem Gehirn weitergeleitet. Die Antwort erfolgt über die Nerven motorisch an die Muskeln. Diese Anordnung ist tatsächlich vergleichbar mit einem Roboter nach dem Schema: Input–Verarbeitung–Output. Im Verlaufe der Evolution sind so Reflexe, Instinkte, Gefühle entstanden. Auch bei der Intelligenz, die den Menschen in den letzten 150 000 Jahren von den anderen Primaten entfernt hat (humane Intelligenz [HI]), lässt sich ihre Leistung am Output beurteilen. Im Folgenden soll das oben angesprochene Schema Input–Verarbeitung–Output unter besonderer Berücksichtigung dreier Problemkreise auf die humane Intelligenz angewendet werden.