Impfzertifikat der FMH

Wir haben in unserer Zweierpraxis mehrere hundert Patientinnen und Patienten gegen ­Covid-19 geimpft. Obwohl die finanzielle Entschädigung unterirdisch ist, wollten wir einen Beitrag leisten zum Schutz unserer Pa­tien­tin­nen und Patienten. Die Belastung war immens: schwierige Patientenselektion, telefonische Terminabsprache und Impfdurchführung. Viel Zeit benötigte auch die Erfassung im kantonalen Register mit komplizierter Benutzerführung, wobei ein Datentransfer vom Praxissystem nicht möglich war. Zusätzlich zu Namen und Adresse mit Telefonnummer mussten Risikodiagnosen angegeben und mittels Checkbox bestätigt werden, dass der 93-jährige Pa­tient nicht schwanger ist. Aus dieser Datenbank musste dann mühsam für jede einzelne Person ein kantonales Zertifikat mit QR-Code generiert und ausgedruckt werden, welches bei Zweitimpfung ausgehändigt wurde.