Plastikhülle beim SÄZ-Versand – muss das sein?

Überall, sei es beim Grossverteiler mit Biolebensmitteln, sei es bei der Abgabe von Plastiksäcken in allerlei Läden, steht wegen des Klimaschutzes und des anfallenden Plastikmülls mit Ablage in Meeren die Plastikhülle unter Kritik. Das ist eigentlich gut so. Doch jeden Donnerstag öffne ich mit Krallenfingern die SÄZ, das separate Swiss Medical Forum und das BAG-Bulletin … mit … je … einer Plastikfolie als Hülle und sage mir dann: «Muss das wirklich sein?» Der Inhalt dieser Zeitschriften ist ja nicht geheim oder dermassen interessant, dass die Literatur einer solch isolierenden Plastikhülle bedarf, und es kommt selten vor, dass wir an der Post Regentropfen konstatieren. Weshalb genügen nicht ein einfacher Papier-Kleber für Adresse und ein schmales Klebeband über die Seitenkanten, damit das Blatt nicht aufflattert? Dann hätte ich nicht Woche für Woche den Kehrichteimer mit Nebenprodukten unserer Medizinal-Literatur beladen (10–15 g auf der Briefwaage … und danach in der Luft). Es würde mich freuen, wenn die SÄZ die Versandmodalitäten gemeinsam mit Druckerei und Versand überdenken würde.