Gazastreifen 1995. Mohammed Taha muss in der Schule einen Vortrag über die Schweiz halten. Da es zu dieser Zeit noch kaum Internet gibt, informiert sich der Schüler in Büchern und Zeitschriften über das ferne Land. «Dabei verliebte ich mich in die Schweiz», erzählt Mohammed Taha. Insbesondere die Berichte über die gut ausgebaute Infrastruktur, die schöne Natur und das politische System, welches eine direkte Demokratie erlaubt, faszinierten den jungen Palästinenser nachhaltig. «Ich träumte seither von einem Leben in der Schweiz», sagt Mohammed Taha. Doch dies war nicht sein einziger Traum. Taha wollte seit frühster Kindheit Medizin studieren. Ein Medizinstudium und ein Leben in der Schweiz – ein äusserst ambitioniertes Ziel für einen in Gaza lebender Sohn eines Lehrers.