Das Wetter ist noch herbstlich warm, ich wage es, mit dem Velo die 20 km lange Strecke zur Arbeit nach Zürich zu fahren, entlang der sogenannten Goldküste. Doch zunächst gilt es, den Bedürfnissen des Katers gerecht zu werden. Obwohl er all meine Angebote, von Trocken- bis Nassfutter und verdünnter Milch, genossen hat, lässt er nicht locker. Sein Schnurren und Schmiegen verlangen eine Streicheleinheit-Plus. Es geht um das Stillen zwei grundlegender Bedürfnisse: Hungergefühl und emotionale Zuwendung. Beim Hunger handle es sich um ein Individualbedürfnis, der Wunsch nach Zuwendung hingegen sei ein Kollektivbedürfnis.