In den letzten 20 Jahren sind weltweit zahlreiche Studien über den Nutzen einer geriatrisch-traumato­logischen Kooperation erschienen. Im Fokus standen ­dabei im Wesentlichen Menschen mit Hüftfrakturen. Verschiedene Untersuchungen – wenngleich selten randomisiert und kontrolliert – konnten positive Effekte auf die Morbidität, Mortalität, Komplikationen, Aufenthaltsdauer oder Kosteneffektivität nachweisen [1–5]. Fachgesellschaften aus verschiedenen Ländern entwickelten in den letzten Jahren Guidelines und Standards, die aufzeigen, welche inhaltlichen, orga­nisatorischen und strukturellen Elemente für eine erfolgreiche kooperative Versorgung nötig sind [6–8].