Titel und Diplome ausländischer Fachkräfte: Frage der Fairness (mit Replik)
Der bedenkenswerte Beitrag von Christof Bosshard [1] über die ausländischen medizinischen Fachkräfte in der Schweiz hat zu einer kleinen Diskussion in der SÄZ geführt [2, 3]. Wobei der Beitrag von Peter Marko [3] allerdings auf ein statisches ärztliches Berufsbild hinweist, das heute im wirklichen Leben nicht mehr existiert. Die Dynamik im Arztberuf hat in den letzten Jahrzehnten enorm zugenommen, damit verbunden ist auch der «Wert» einmal gemachter Diplome und Titel. So bewältigt, wer heute als Ärztin resp. Arzt erfolgreich tätig sein will, ganz selbstverständlich eine strukturierte kontinuierliche Fortbildung über das ganze Berufsleben hinweg. Auf die Qualität der ärztlichen Tätigkeit wird dieser Teil der Berufsbildung, je weiter im Leben fortgeschritten, umso bedeutender sein. Wird der Fortbildungsnachweis nicht mehr erbracht, verfällt der schweizerische Facharzt-Titel.