Verbessertes Lungenmodell für Forschung und Medikamententests
Forschende der Universität Bern, des Insel-spitals und des Universitätsspitals Bern haben eine verbesserte «Lunge auf Chip» entwickelt. Dieses Lungenmodell der zweiten Generation bildet das Lungengewebe noch lebensnaher nach. Es verfügt über eine Ansammlung lebensgrosser künstlicher Lungenbläschen, mit denen sich durch mechanisches Dehnen Atembewegungen simulieren lassen. Das nachgebaute Lungengewebe besteht aus einer dehnbaren Membran aus Kollagen und Elastin, auf der beidseitig sowohl gesunde als auch kranke Lungenbläschen-Zellen kultiviert werden können.