Als im Jahr 2004 eine Neuauflage der SKS Broschüre erschien, wurde sie harsch kritisiert. Die SÄZ druckte vernichtende Stellungnahmen und fachliche Richtigstellungen der eidgenössischen Kommission für Impffragen EKIF (14 Seiten!) und der Fachgesellschaften, ein 6-seitiges Interview mit der damaligen EKIF-Präsidentin sowie Kommentare des Bundesamts für Gesundheit (BAG) [1–4]. Die Broschüre sei «Propaganda», «Ideologie», sie schüre «Misstrauen gegenüber den Ärzten» und bringe die Gesundheitsbehörden «in Verruf». Das BAG erkannte in der Bevölkerung eine «vielfältig zusammengesetzte Impfgegnerschaft», deren Ziele «bis zur kritischen Haltung gegenüber einzelnen Impfungen» reiche [4].