Ein Mammutkiefer neben einem neuzeitlichen Gebiss, Handys, Bronzewaffen und Schmuck. Was eine Ryybutzete tonnenweise zutage brachte, war zum Teil in der Barfüsserkirche Basel ausgestellt. Funde aus dem Abschnitt Kraftwerk Birsfelden bis Dreirosenbrücke, angeschwemmt aus dem Rümelinbach und der Kanalisation. Jede Tauchaktion brachte Zufälliges an die Oberfläche, ein Fundbüro der Jahrtausende, abgelegt und beschriftet in Glasvitrinen, von steinernen Kanonenkugeln bis zu modernen Gewehrpatronen. Ein rostiger Revolver zierte das Plakat der Ausstellung «Aufgetaucht – Basels geheimnisvolle Wasserfunde», die anfangs März in der Barfüsserkirche Basel zu Ende ging. Es war nicht der Schatz der Nibelungen, der da geborgen wurde, dafür gab es einen spannend inszenierten Längsssschnitt zu sehen, der vom eiszeitlichen Urrhein bis zur Wegwerfmentalität unserer Tage reichte.