Erst vor wenigen Monaten schnitt unser Gesundheitssystem in einem internationalen Ranking erneut als eines der besten ab: In Bezug auf Qualität und Zugänglichkeit der Versorgung erreichte die Schweiz unter 195 Ländern den dritten Platz [1]1. Die Krankenkassenprämien, die der Schweizer Durchschnittshaushalt für diesen allgemeinen Zugang zu hochqualitativen Behandlungen bezahlt, betragen 5,8% seines Bruttoeinkommens [2]. Und obwohl Schweizer Haushalte wachsende Beträge für die Gesundheit aufwenden müssen, bleibt ihnen nach dem Bezahlen der Prämien immer mehr Geld für Konsum und Ersparnisse übrig [3, S. 10]. Mehr als drei von vier Stimmberechtigten sind zufrieden mit dem Gesundheitswesen und erachten Qualität und Quantität der Gesundheitsleistungen für wichtiger als den Preis [4].