Gesamtzahl und Versorgungssektor
Zusammenfassung
2017 waren 36 900 Ärztinnen und Ärzte berufstätig. Im Vergleich zum Vorjahr hat ihre Gesamtzahl um 725 zugenommen. 34 Prozent davon stammen aus dem Ausland. Die Mehrheit der ausländischen ärztlichen Fachkräfte kommt aus den Nachbarländern, wobei Deutschland die grösste Gruppe stellt. 51 Prozent
der Ärztinnen und Ärzte sind ambulant tätig, 47 Prozent arbeiten im stationären Bereich bzw. in einem Spital. Die Allgemeine Innere Medizin ist das am häufigsten vertretene Fachgebiet in der berufstätigen Ärzteschaft (22,5 Prozent). Das durchschnittliche Arbeitspensum im stationären Bereich beträgt 9,5 Halbtage und ist somit höher als im ambulanten Sektor (8,1 Halbtage).
Im Jahr 2017 waren 36 900 Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz berufstätig (15 497 Frauen, 21 403 Männer). Im Vergleich zum Vorjahr nahm damit ihre Gesamtzahl um 725 Personen (plus 2,0 Prozent) zu. Unter Berücksichtigung des Arbeitspensums beträgt die Anzahl der Vollzeitstellen 32 586. Die Männer sind mit 58,0 Prozent in der Mehrheit. Die Zunahme der Frauen mit 3,8 Prozent zum Vorjahr liegt jedoch deutlich über der Zunahme von 0,9 Prozent bei den Männern (Abb. 1).