An Ostern kamen wir dazu, mit der Bahn nach Fréjus zu fahren, um endlich die Ferienwohnung von unserem Sohn Daniel und seiner Frau Barbara in Saint-Raphaël an der Côte d’Azur zu bewundern. Sowohl gemäss den Angaben im Internet wie auch des Bahnanzeigers sollte Fréjus die Endstation sein. Arglos stiegen wir abends in der Dunkelheit in Nizza in den Zug. Hinter uns sass ein Mann mit einem Mädchen, der hielt sich die linke Hand und jammerte dauernd. Nach einer Weile fragte ihn meine Frau Silvia, was mit seiner Hand sei. Er zeigte sie und erklärte, er habe einen Gichtanfall. In meinen langen Praxisjahren sah ich nur in Atlanten ein solches Bild. Nicht nur die Finger waren von Harnsäureablagerungen verformt und gerötet. Wir empfahlen ihm, gleich zum Arzt zu gehen, da er keine richtigen Medikamente gegen einen Gichtanfall hatte. Bald darnach stieg er sowieso aus. Wir ahnten nicht, dass diese Begebenheit ein schlechtes Zeichen war.