Hintergrund
Nichtübertragbare Krankheiten (NCDs), Suchtproblematiken und psychische Erkrankungen stellen die Gesundheitsversorgung vor grosse Herausforderungen [1–3]. Einer verstärkten Prävention in der Gesundheitsversorgung und einem besseren Management chronischer Krankheiten kommt hier grosses Gewicht zu [4]. Sie sind Gegenstand des Handlungsfelds 2 der schweizerischen NCD-Strategie «Prävention in der Gesundheitsversorgung» [5]. Wie im Massnahmenplan zur NCD-Strategie ausgeführt, sollen Menschen mit erhöhten Krankheitsrisiken und bereits erkrankte Menschen mittels bedarfsgerechter präventiver Angebote unterstützt werden, um den Gesundheitszustand sowie im Krankheitsfalle die Lebensqualität und die gesellschaftliche Teilhabe möglichst zu erhalten [6].