Die Natur überlebt nur dort, wo sie dem Menschen etwas nützt. Bereits ist die Biodiversität nicht mehr das Wunschziel, man begnügt sich mit den Arten, bei denen sich der Aufwand noch rechnet. Zwar hat sich auch die Schweiz dem globalen Umweltziel 2010 verpflichtet. Solange es für schöne Kalenderbilder reicht, ist niemand wirklich beunruhigt. Und von wegen roten Listen. Wer kennt schon die Mopsfledermaus, den Steinkauz, den Raubwürger oder den Zottigen Klappertopf. Mehrheitsfähig sind Steingärten, Thujahecken, Rasenroboter und Glyphosat auf den Plattenwegen im sogenannten Grünen.