In der Schweizerischen Ärztezeitung Nr. 11, 2018, erschien als Themenschwerpunkt eine Diskussion zum Weiterbildungsprogramm Allgemeine Innere Medizin. Im ersten Artikel [1] schreibt Herr Dr. Marty, dass sich Assistenzärzte* aus grossen Spitälern oft erst am Schluss der Weiterbildung für eine Praxisassistenz bewerben. Dabei erkennen sie konkrete Defizite in ihren Kompetenzen, die sie nur mit Mühen wettmachen können, so dass sie sich unter Umständen gegen eine Laufbahn als Hausärzte entscheiden. Zudem berichtet Dr. Marty, dass der Weg zum Facharzttitel Allgemeine Innere Medizin für Ärztinnen mit Kleinkindern in der Regel versperrt bleibt trotz guter interdisziplinärer Weiterbildung wegen fehlender Teilzeitarbeitsmöglichkeiten in A-Kliniken. Im zweiten Diskussionsbeitrag [2] beschreibt Herr Dr. Sorg die Wichtigkeit von Praxisassistenzen und fordert zwei Jahre Praxisassistenz zu Beginn der Weiterbildung.