«Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit»1 oder mit anderen Worten: Vergleichen macht unglücklich. Trotzdem lesen wir immer gerne Berichte, die Lebensqualität, Bonität, Innovationsfähigkeit, menschliche Entwicklung oder die Schattenwirtschaft der Länder in Rankings vergleichen. Die Schweiz steht häufig gut da: Im Big-Mac-­Index2 belegt die Schweiz den ersten Platz. Ob die Überbewertung des Schweizer Frankens nun gut oder schlecht ist und die Kaufkraft anhand von Sesambrötchen, Rinderhackfleisch, Schmelzkäse, Salat, Gewürzgurken, Zwiebeln und Saucen verglichen werden soll, bleibt dem Leser überlassen. Doch genau hier liegt das Problem von Ländervergleichen, insbesondere, wenn es um den Vergleich von ­Digitalisierungsstrategien im Gesundheitswesen geht.