Bereits beim Eintreten fesselt ein nackter, sich vom Boden abstemmender Unterkörper den Blick. Reduziert auf beschriftete Büsten und anatomische Lehrmodelle oder gebannt auf ein Poster und gleichgesetzt mit industriellen Produktionsabläufen – so findet sich der mensch­liche Körper in der Ausstellung «Take Care: Kunst und Medizin» wieder. Die rund 300 Exponate faszinieren, ekeln an oder machen perplex. Emotionen, die Krankheit und Körperlichkeit immer wieder hervorrufen. Doch nicht nur der Körper, sondern auch die Ideen und Theorien, die über die Jahrhunderte mit ihm verbunden wurden, stehen im Vordergrund der Ausstellung im Kunsthaus Zürich, die am 8. April eröffnet wurde.