Mit der Schaffung des Labels «responsible practice FMH» will die FMH der Standesordnung stärkeres Gewicht verleihen. Der Anstoss dafür kam von FMH-Mitgliedern, was für das Verantwortungsbewusstsein der Ärzteschaft spreche, schrieb FMH-Vizepräsident Dr. med. Christoph Bosshard zur Lancierung des Labels in der Schweizerischen Ärztezeitung. Es bestätigt Gesundheitsorganisationen, dass sie sich für die in der Standesordnung festgehaltenen Berufspflichten und berufsethischen Regeln der FMH engagieren. Darunter fallen Themen wie berufliche Kompetenz bzw. Fortbildung, Patientenaufklärung, Schweigepflicht, Qualitätssicherung und medizinische Weisungsfreiheit. Erwerben können das Label «responsible practice FMH» Organisationen, deren Schwerpunkt in der ärztlichen Tätigkeit am Patienten besteht, also Arztpraxen, Polikliniken und Gesundheitszentren. Zudem muss mindestens deren ärztliche Tätigkeit unter der Leitung von FMH-Mitgliedern stehen.