In den letzten Jahren hat sich ein Markt an Apps entwickelt, die zum Beispiel Patientinnen ermöglichen, Symptome selbständig zu prüfen oder ihren Gesundheitszustand anhand eigener Aufzeichnungen zu überwachen. Auch das direkte Gespräch mit Mitarbeitern der Arztpraxis – zum Beispiel um Termine zu vereinbaren oder einfache Auskünfte einzuholen – soll künftig mit Hilfe von Computern mit künstlicher Intelligenz ersetzt werden können. Auch werden seitens der Patientinnen und Patienten digitale Angebote immer häufiger erwartet; sie spielen zunehmend eine wichtige Rolle bei der Wahl eines Gesundheitsdienstleisters. Zudem steigt die Bereitschaft der Patienten, unter bestimmten Voraussetzungen ihre Gesundheitsdaten mit ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten zu teilen, wodurch die partizipative Entscheidungsfindung künftig durch digitale Anwendungen unterstützt werden kann [1–3].