«Welche Veränderungen wird es nun bei der SÄZ geben?», werde ich standardmässig gefragt, wenn ich mich als neuer Chefredaktor vorstelle. Die Frage mag immer dieselbe sein, aber die Tonalität, mit der sie gestellt wird, unterscheidet sich je nach dem Gegenüber. Da sind einerseits diejenigen, die das nun erwartungsvoll, ja schon fast ungeduldig betonen – so als warteten sie schon längst auf einen Sturm im Blätterwald. Andererseits gibt es die eher konservativen Leser, bei denen das Wort Veränderungen mit einem Vibrato unterlegt wird, welches vermuten lässt, dass sie windstille Zeiten bevorzugen.