«Die Zukunft des Arztberufes im Wandel der Mega­trends» – so lautete der Titel des ersten Hauptreferates am diesjährigen MedEd-Symposium, über welches Bruno Kesseli in dieser Ausgabe der SÄZ (S. 1646–1649) berichtet. Der Referent, Daniel Dettling, Gründer und Leiter des Berliner Büros des Instituts für Zukunfts­politik, stimmte nicht in den oft gehörten Chor vieler Prognostiker ein, die ihre Zuhörer mit Risiken, un­gelösten ­Problemen, Wetterleuchten am Horizont und bedenklichen Entwicklungen eindecken. Nein, er gab zu bedenken, dass viele Menschen eine Optik haben, welche die Welt tendenziell schlechter und die Zukunft düsterer macht, als sie sind, weil die Wachsamkeit ­gegenüber Gefahren evolutionsgeschichtlich Überlebensvorteile brachte.