In persönlichen Gesprächen äussern sich Ärztinnen und Ärzte oftmals besorgt über den wachsenden administrativen Aufwand, der sie immer mehr von der eigentlichen medizinischen Arbeit abhält. In der medialen Öffentlichkeit wird hingegen eher die Art und Höhe der Entlohnung von Spitalärztinnen und -ärzten in den Vordergrund gerückt. Im Auftrag der FMH führt gfs.bern seit 2011 jährlich eine repräsentative Befragung der Ärzteschaft durch, die solche und andere Themen einzuordnen hilft.1 An der aktuellsten Erhebung von Juni und Juli 2019 haben insgesamt 1572 Ärztinnen und Ärzte teilgenommen.