Kolorektale Karzinome sind in der Schweiz die dritthäufigsten Karzinome in Bezug auf Inzidenz und Mortalität bei Männern und Frauen. Durch einfache, im Vergleich zur Therapie billige, und risikoarme Untersuchungen kann diese häufige Erkrankung nicht nur geheilt, sondern noch häufiger komplett vermieden werden. Es werden deshalb schweizweit Screening-Programme entwickelt, wobei deutliche Unterschiede zu anderen Screening-Programmen bestehen: Der Nutzen bei kolorektalen Karzinomen ist unbestritten (Differenz zu Mammakarzinom), und der Screening-Prozess ist noch nicht etabliert (Unterschied zu Portiokarzinom-Screening). Wie aber werden diese Programme nun in der Schweiz entwickelt?