Als der Arzt und ehemalige WHO-Angestellte, Dr. Derek Yach, als eben designierter Präsident der Philip Morris (PM) Stiftung «For a smokefree world» 2017 verkündete, PM wolle, dass «das Rauchen in dieser Generation ende», klang das nicht glaubwürdig. Die Verlagsbeilage der NZZ vom 22. Mai mit dem Titel «Es gibt kein zurück mehr. Philip Morris will die Zigarettenproduktion einstellen» generierte ebenfalls Skepsis. Das neueste Element dieser offensichtlichen PR-Aktionen fand man kürzlich im Interview mit dem Chef von British American Tobacco (BAT) «Niemand ist mehr ­besonders stolz darauf zu rauchen» [1]. Der nichtrauchende CEO Mads Larsen ist selbstverständlich für den Jugendschutz und «möchte nicht, dass (seine) zwölfjährige Tochter nach Hause kommt und sagt, sie habe angefangen zu dampfen». Eltern werden ihm beipflichten, wenn er zu den Marketingmethoden der ­E-Zigarette Juul bemerkt, «was in den USA ­passiert, ist schockierend! Wir müssen schauen, dass die Schweiz von solchen Entwicklungen verschont bleibt.» Larsen erklärt, ähnlich wie Jonathan Green von Juul labs [2]: «Ich lege die Hand dafür ins Feuer, dass wir unsere Produkte nur an Leute ab 18 Jahre verkaufen, also an erwachsene mündige Raucher. So sieht es unsere Selbstregulierung vor, die seit 2005 besteht.»