Gesundheitsfördernde Rahmenbedingungen und Vorsorge im Kindesalter haben einen grossen Einfluss auf die spätere Gesundheit und Zufriedenheit im Leben. Seit der Barker-Hypothese zu «early life programming» in den späten 1980er Jahren wächst die Evidenz über die Bedeutung der Schwangerschaft und frühen Kindheit auf die Gesundheit im Lebensverlauf [2]. Auch soziologische Theorien der Resilienz und Vulnerabilität sind aus dem Diskurs zu Gesundheit nicht mehr wegzudenken. Epidemiologische und klinische Studien sowie nicht zuletzt die Epigenetik belegen die Relevanz sozialer und umwelt­bedingter Faktoren für die physische und psychische Entwicklung [3]. Frühförderung, Screening und Prävention in Schwangerschaft, Kindheit und Jugend zahlen sich aus. Drei Beispiele: