Die klinische Pflegeexpertise MSc mit dem Profil Nurse Practitioner (NP) trägt massgeblich zur besser zugänglichen, qualitativ hochstehenden und kostengünstigen Gesundheitsversorgung bei – so die langjährigen internationalen Erfahrungen [1]. Dazu braucht es in der Schweiz fortgeschrittene klinische Pflegekompetenzen, einschliesslich einem klinischen Mentorat, analog zu den USA und Kanada seit den 1960er-Jahren [2, 3]. Obwohl heuer das Institut für Pflegewissenschaft der Universität Basel 20-jährig wird und inzwischen acht pflegewissenschaftliche Studiengänge in allen Landesteilen existieren, wurde das klinische Mentorat aus Ressourcengründen erst ab 2013 in einige Mas­terstudiengänge und postgraduale Weiterbildungen ­integriert. Analog zu den Anfangszeiten der NPs im Ausland übernehmen hierzulande vorwiegend er­fahrene Ärztinnen und Ärzte das klinische Mentorat, bis dereinst eine genügend hohe Kompetenz- und Erfahrungsdichte bei den Absolventen/-innen aufgebaut ist, um das Mentorat primär berufsintern sicherzustellen. Zurzeit bestehen zum klinischen Mentorat noch offene Fragen; hier setzt die SAMW Studie an. Sie lotet die Umsetzung und Machbarkeit des klinischen ­Mentorats an der Schnittstelle zwischen Studium und Praxis aus.