Ausgangslage
Durch die Spezialisierung und die Fortschritte in der Behandlung von Krankheiten sind immer mehr Fachpersonen in die Abklärungs- und Behandlungskette eingebunden. Patientinnen und Patienten werden deshalb während einer Krankheitsphase sequenziell oder parallel von verschiedenen medizinischen und anderen Fachpersonen sowie unterschiedlichen Berufsgruppen behandelt. Die interprofessionelle Zusammenarbeit und koordinierende Planung nehmen deshalb an Bedeutung zu, um gemeinsam mit dem Patienten definierte Ziele zu erreichen. Um Patientinnen und Patienten1 während dem Krankheitsverlauf individuell in medizinische und therapeutische Entscheidungsprozesse einzubinden und kompetent beraten und begleiten zu können, sind die Behandlungsabläufe zu koordinieren. Um die Versorgungsqualität im Gesundheitswesen zu verbessern, sind Patienten auf eine funktionierende, transparente interprofessionelle und interdisziplinäre Zusammenarbeit angewiesen, ebenso auf zeitnahe Informationen.