Mehr als die Hälfte der 100 000 Unterschriften für die Kostenbremse im Gesundheitswesen habe die CVP bereits gesammelt, sagte der Präsident der Partei Ende Juni gegenüber SonntagsBlick. Und das gfs-Forschungsinstitut hat im diesjährigen Gesundheitsmonitor soeben festgestellt, dass zum jetzigen Zeitpunkt die Stimmberechtigten grundsätzlich mit dieser Initiative einverstanden seien [1]. Das ist der Partei erstens durchaus zu gönnen. Zweitens sind die Befunde nicht wirklich überraschend. Für tiefere Prämien zu sorgen ist ein Postulat, gegen das man nur schwer opponieren kann. Allerdings könnte gefragt werden, ob die Bürger, die unterschreiben, wirklich an das Versprechen der Initiative glauben. Es ist derselbe gfs-Gesundheitsmonitor, der zu bedenken gibt, dass die Stimmberechtigten weiterhin klar von zunehmenden Gesundheitskosten und Krankenkassenprämien ausgehen [2].