«Dieses Abenteuer hat 2013 durch einen Unfall angefangen. Ein Sturz mit dem Mountainbike machte mich zum Querschnittgelähmten. Ich wurde in die Welt der Behinderung katapultiert, ein Universum, das mir bis zu diesem Zeitpunkt vollkommen fremd war. Plötzlich sass ich im Rollstuhl. Er war das einzige Fortbewegungsmittel, das ich – als absoluter Sport-Fan – benutzen konnte. Vorher machte ich im Schnitt jährlich 10 000 km per Velo, Ski, zu Fuss oder schwimmend.» Das waren die Worte von Sebastian Tobler, als er im April ein in der Schweiz einzigartiges Labor einweihte, dessen Leiter er ist. Auf Empfehlung der Berner Fachhochschule (BFH), an der er forscht und lehrt, gründete er das SCI-Mobility-Labor (SCI, spinal cord injury) zur Entwicklung von Fortbewegungsmitteln für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.