Eine junge Kollegin wollte ihre Anstellung wechseln, kein ungewöhnlicher Wunsch. Sie hat ein Stellenangebot bekommen und wäre nach 2,5 Monaten in ihrer ersten Anstellung ausgeschieden. Sie war hochmotiviert und willigte ein. Unter Abwägung der Interessen des Betriebes und ihrer möglichen Zukunftspläne konnte ich ihr aufzeigen, dass sie mögliche Nachteile «erleidet». Sie war überrascht, als ich ihr mitteilte, dass für die SIWF-Anerkennung der Weiterbildungszeiten meist eine dreimonatige Periode am Stück notwendig sei. Sie hatte sich noch nicht damit beschäftigt, war dankbar für die Rückmeldung und wechselte dann nach drei Monaten. Auch ihr damaliger Chefarzt war dankbar für die 14 zusätzlichen Tage. Er gewann mehr Zeit, eine entsprechende Nachfolge zu suchen.