Als die Schweiz Mitte März 2020 in den ersten Corona-Lockdown ging, war die Situation für uns Ärztinnen und Ärzte mehr als herausfordernd. Entsprechend den Empfehlungen des Bundes fanden in unseren Arzt­praxen nur noch Notfallkonsultationen statt – der Rest wurde vertagt, die Arbeit in Praxen und vielen Spitalabteilungen heruntergefahren. Das führte zu Verun­sicherung, Ärger und nicht zuletzt zu wirtschaftlichen Einbussen. Lange Zeit gab es keine klare Richtlinie für die Umsetzung von Schutzkonzepten.