Christa Spycher hat, gemeinsam mit ihrem Ehemann Peter, den grössten Teil ihrer Karriere der Entwicklungszusammenarbeit gewidmet. Das Ehepaar lebte fast 20 Jahre in Lateinamerika: sechs Jahre in Lima, drei Jahre in einem agroforstwirtschaftlichen Projekt am Ufer des Ucayali, eines grossen Zuflusses des Amazonas, später sieben Jahre in Honduras und Nicaragua – mit zwei Zwischenstationen in Bern. Definitiv in die Schweiz zurückgekehrt sind sie 1998. Während ihr Ehemann in der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) bis zur Pensionierung weiterarbeitete, hat sich die Ärztin Christa Spycher im Gebiet der Familienplanung engagiert. Sie hat eine Tätigkeit im Bereich Frauenfragen wieder aufgenommen, mit der sie sich bereits in Lateinamerika intensiv beschäftigt hatte.