Als der grosse Schreck vorbei war, als die Patientinnen und Patienten wieder in die Arztpraxen strömten und in den Spitälern wieder operiert wurde, da realisierte eine junge Assistenzärztin am UniversitätsSpital Zürich, dass sich im Gesundheitssystem kurzfristig zwar vieles, langfristig aber nur wenig geändert hatte. Von Beschränkung auf Notwendiges war nicht mehr die Rede. Der Gesundheitszug hatte wieder in seine alten Geleise gefunden, und es machte den Anschein, dass er – wie vor der Covid-19-Epidemie – unausweichlich seinem Ende entgegensteuere.