Im Gegensatz zur Situation in der Hausarztmedizin verfügen die meisten Spitäler über einen Sozialdienst oder eine Sozialberatung [1]. Ambulante psychiatrische Einrichtungen mit öffentlichem Auftrag beschäftigen Sozialarbeitende, die das therapeutische Angebot ergänzen und ihre Leistungen über die Krankenkassen abrechnen. Dieser Artikel beschreibt und analysiert ein Projekt zur Implementierung von Sozialberatung in der Hausarztmedizin innerhalb der Strukturen der ostschweizerischen Betriebsgesellschaft eastcare AG. Mangels Finanzierung konnte das Projekt bisher noch nicht realisiert werden. Die Hausarztmedizin soll mit sozialen Hilfsangeboten verzahnt und so weiterentwickelt werden. In grossen Gruppenpraxen sollen Sozialberatende angestellt werden, in kleineren sollen sie bei Bedarf beigezogen werden können.