In Absprache mit Swissmedic möchte Pfizer AG Sie über Folgendes informieren:

Zusammenfassung

• Sehstörungen sind ein bekanntes Risiko bei Crizotinib und wurden in klinischen Studien mit pädiatrischen Patienten mit einer Vielzahl an Tumorarten, einschliesslich anaplastische Lymphomkinase (ALK)-positivem anaplastischem grosszelligen Lymphom (ALCL) und ALK-positivem inflammatorischen Myofibroblasten-Tumor (IMT), bei 44% der mit Crizotinib behandelten Patienten berichtet.
• Da pädiatrische Patienten Veränderungen des Sehvermögens möglicherweise nicht spontan melden oder bemerken, sollten medizinische Fachpersonen die Patienten und Betreuer über die Symptome von Sehstörungen und das Risiko eines Sehverlusts informieren und sie auffordern, sich an ihren Ophthalmologen zu wenden, wenn visuelle Symptome oder Sehverlust auftreten.
• Pädiatrische Patienten sollten auf Sehstörungen überwacht werden. Vor Beginn der Behandlung mit Xalkori ist eine ophthalmologische Beurteilung durchzuführen. Eine weitere ophthalmologische Beurteilung, einschliesslich der Retina, wird innerhalb von 1 Monat nach Beginn der Behandlung mit Xalkori, danach alle 3 Monate und bei Auftreten allfälliger neuer visueller Symptome empfohlen.
• Bei Auftreten von Sehstörungen 2. Grades sollten medizinische Fachpersonen eine Dosisreduktion in Betracht ziehen. Bei Auftreten von Sehstörungen 3. und 4. Grades sollte die Xalkori-Therapie während der Abklärung vorübergehend unterbrochen bzw. dauerhaft abgesetzt werden, wenn keine andere Ursache ermittelt wird.

Hintergrundinformationen

Xalkori ist seit März 2012 für erwachsene Patienten mit ALK-positivem fortgeschrittenem, nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) und seit März 2017 für erwachsene Patienten mit ROS1-positivem NSCLC zugelassen.