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Unnötige Vitamin D-Messungen oder patientenzentrierte Kommunikation bei der Verschreibung von Antibiotika: Wie unnötige Behandlungen oder Untersuchungen reduziert werden können, zeigen die beiden letztjährig von «smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland» gekürten Projekte. «Weniger ist manchmal mehr» – nach diesem Motto möchte smarter medicine die Bevölkerung für das Thema der medizinischen Über- und Fehlversorgung im schweizerischen Gesundheitswesen sensibilisieren sowie dazu ermutigen, mitzuentscheiden. «Sowohl in der Diagnose wie in der Therapie werden zu oft unnötige Mittel eingesetzt mit möglichen Schäden – unnötig bedeutet leider nicht harmlos», sagt Prof. Dr. med. Henri Bounameaux, Präsident der Schweizerischen Akademie für Medizinische Wissenschaften (SAMW) und Vize-Präsident von smarter medicine.