Am 1. Februar 2021 durfte ich das Präsidium des Schweizerischen Instituts für ärztliche Weiter- und Fortbildung SIWF von meinem Vorgänger Werner Bauer übernehmen. Nach fünfzehn Jahren in einem sehr dynamischen universitären Notfallzentrum habe ich Abschied genommen von der klinischen Arbeit. Ich bin mit einem Rucksack voller Erfahrungen und Kompetenzen in eine Organisation gekommen, deren Aufgaben und Geschäfte in den elf Jahren seit ihrer Gründung an Grösse und Komplexität zugenommen haben. Dreissig Mitarbeitende kümmern sich im SIWF um die Vergaben und Revisionen von Facharzttiteln, Schwerpunkten und Fähigkeitsausweisen, um Weiter- und Fortbildungsprogramme. Sie organisieren Visitationen und Tagungen, evaluieren Projekte in der Weiter- und Fortbildung, vergeben Awards und entscheiden über Förderbeiträge im Bereich Weiter- und Fortbildung. Ich bin nicht nur beeindruckt von der Vielfältigkeit der Aufgaben, sondern auch vom grossen Engagement aller Mitarbeitenden. Über all diesen Aktivitäten steht die Strategie des SIWF; es versteht sich als «Garant für die ärztliche Weiter- und Fortbildung» und «sorgt im Auftrag des Bundes dafür, dass Ärztinnen und Ärzte heute und in Zukunft eine qualitativ hochstehende und auf die Bedürfnisse der Bevölkerung ausgerichtete Weiter- und Fortbildung absolvieren» [1]. Das SIWF übernimmt zusammen mit den Fachgesellschaften die gesamte Verantwortung über die ärztliche Weiter- und Fortbildung. Dies ist eine europaweit einmalige Positionierung.