Die COVID-19-Pandemie hat die Unzulänglichkeiten unseres Gesundheitsüberwachungs- und -informationssystems aufgedeckt [1]. Bürgerinnen und Bürger, Gesundheitsfachkräfte und Verantwortliche für die öffentliche Gesundheit benötigen zuverlässige Informationen. Diese ermöglichen es ihnen, fundierte Entscheidungen zu treffen, und zwar für zahlreiche Gesundheitsprobleme. Stark vereinfacht kann man sagen, dass die benötigten Informationen 1) die Gesundheitsrisiken, denen die Bevölkerung ausgesetzt ist, und 2) die Wirksamkeit von Interventionen zur Verringerung dieser Risiken zur Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung und zur Optimierung der Qualität der Gesundheitsversorgung betreffen.