Die neurorehabilitative Versorgung in der Schweiz ist hocheffizient, hat aber ein strukturelles Problem», fasst Prof. Arseny Sokolov, leitender Arzt der Abteilung für Neuropsychologie und Neurorehabilitation am Waadtländer Universitätsspital (CHUV), zusammen. Welches Problem? Die starke Heterogenität der Versorgungspraxis. Ein Schlüsselpunkt für die 28 ​000 Menschen, die jedes Jahr einen Schlaganfall, ein Schädel-Hirn-Trauma (SHT) oder eine Rückenmarksverletzung erleiden [1]: Für sie ist eine neurorehabilitative Betreuung von entscheidender Bedeutung, um chronische Folgeschäden zu vermeiden und sich sozial und beruflich rasch wieder einzugliedern.