Für einen wirkungsvollen Jugendschutz – Ja zur Volksinitiative «Kinder ohne Tabak» [1]

Zu unserer Empörung haben National- und Ständerat das Tabakproduktegesetz abgeschwächt. Werbung in Printmedien sowie ­Internet für Tabak- und Nikotinprodukte soll ebenso wie das Sponsoring nationaler Anlässe weiterhin erlaubt sein. Damit kann von wirkungsvollem Jugendschutz keine Rede mehr sein. Der Ständerat schlägt gar vor, die Meldepflicht für Werbeausgaben für Tabak- und Nikotinprodukte wieder aus dem Gesetz zu streichen. Nicht einmal die Minimalanforderungen der WHO-Rahmenkonvention zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (FCTC) ­werden erreicht. Aus gesundheitspolitischer wie aus ökonomischer Sicht ist dies absolut unverständlich.